Aktuelles

Hello world! Please change me in Site Preferences -> This Category/Section -> Lower Description Bar

21

Aug 2017

Schmerzen im Knie

Geschrieben von Heilpraktikerin Woscheck / in Aktuelles, Gesundheit, Therapie, Wissen / Noch keine Kommentare

Schmerzen im Knie
5 (100%) 4 votes

Knieschmerzen sind ein häufiges Phänomen, das in jedem Alter auftreten kann. Zum einen ist das Knie das größte Gelenk des Menschen, zum anderen muss es tagtäglich großen Belastungen standhalten. Ein weiterer Grund, warum Schmerzen im Knie so häufig sind, liegt in seiner Anatomie. Es setzt sich aus zwei einzelnen Gelenken zusammen, dem Kniescheibengelenk und dem Kniekehlgelenk. Schmerzen im Knie müssen jedoch nicht zwingend auf eines der Gelenke zurückzuführen sein. In der Kniekehle verlaufen zahlreiche Nerven und Blutgefäße die ebenfalls Schmerzen verursachen können. Bänder sowie Muskeln halten das ganze Knie zusammen, auch hier kann die Ursache für Schmerzen liegen.

Knieschmerzen können an zahlreichen Stellen am Knie entstehen.

Damit die Gelenke bei Bewegung nicht aneinander reiben sorgen Menisken – Scheiben aus Faserknorpeln – sowie eine mit Flüssigkeit gefüllte Gelenkkapsel für die nötige Pufferung. Man sieht also, es gibt zahlreiche Stellen am Knie, die Schaden nehmen können und so zu Schmerzen führen. Je nach Alter, in welchem die Schmerzen auftreten, sowie der Art der Belastung, sind die Ursachen für Knieschmerzen sehr unterschiedlich. So können Verletzungen beim Sport entsprechende Symptome machen, in späteren Jahren zählt die Arthrose zu den typischen Erkrankungen, die Knieschmerzen verursacht. Die Symptome sind dabei sehr unterschiedlich: Von nicht vorhanden bis hin zu Schmerzen bei Belastung. Typisch ist auch ein Gelenkerguss, bei dem sich der Raum rund um die Kniescheibe mit Flüssigkeit füllt. Häufig kommt es im späteren Verlauf zur Deformation des Gelenks.

Knieschmerzen durch Arthrose im Knie

Bei der Arthrose handelt es sich umgangssprachlich um eine Abnutzung der Gelenke beziehungsweise einen Gelenkverschleiß. Die Ursachen dafür sind recht unterschiedlich, in Frage kommen eine erhöhte Belastung, Fehlstellungen der Gelenke, traumatische Ursachen – beispielsweise durch einen Unfall – oder durch Osteoporose, den schleichenden Abbau von Knochen. Ebenfalls in Frage kommen dauerhafte Entzündungen wie es bei Arthritis der Fall ist. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie die Diagnose Arthrose verhindert oder gemildert werden kann. Vielen Menschen ist bewusst, dass eine gesunde Ernährung maßgeblich Einfluss auf die Gesundheit hat, der Begriff ist allerdings etwas schwammig formuliert.

Konkret auf die Arthrose im Knie bezogen sorgen fettes Fleisch, zu viel Zucker und Fett zum einen zu Übergewicht, zum anderen aber auch zu Ablagerungen in den Blutgefäßen. Das wiederum bedeutet, dass der Knochen nicht ausreichend mit wichtigen Mineralien versorgt wird – die zudem in einer schlechten Ernährung häufig fehlen. Dazu gehören Calcium und Magnesium. Die Folge ist Knochenabbau. Unser Körper ist kein statisches Gebilde sondern befindet sich in einem ständigen Umbau, bei dem überflüssiges entsorgt und wichtiges aufgebaut wird. Es ist ein natürlicher Vorgang, dass Zellen absterben und durch neue ersetzt werden. Fehlen hierzu die Bausteine, die wir durch die Nahrung zu uns nehmen, werden die Schäden im Laufe der Jahre sichtbar und vor allem fühlbar. Eine weitere wichtige Rolle spielt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D sowie Bewegung. Bewegung kräftigt die Bänder, Sehnen und Muskeln und setzt die richtigen Reize, um die Blutversorgung von Knochen und Knorpel anzuregen.

Schmerzen im Knie naturheilkundlich behandeln

In der Naturheilkunde gibt es neben Ernährung und Bewegung auch weitere Ansätze. Diese beinhalten eine ganzheitliche Behandlung. Jeder Mensch ist anders, hat andere Bedürfnisse und Herausforderungen. Bei der Behandlung wird daher nicht nur ein Teil des Kniegelenks – zum Beispiel die Kniescheibe – behandelt sondern vor allem auch das Drumherum an Sehnen, Muskeln und Bändern. Ziel sollte es immer sein, die Versorgung des Knies zu verbessern, so dass der natürliche Rhythmus des Auf- und Abbaus von Gewebe unterstützt wird. Das funktioniert nicht nur bei degenerativen Erkrankungen wie der Arthrose sehr gut sondern lässt sich auch bei Verletzungen am Knie anwenden. Die Knieschmerzen lassen im Laufe der Behandlung nach und die Symptome bessern sich.

Ein zu viel an Bewegung beziehungsweise die falsche Bewegung kann das Kniegelenk über die Maßen belasten. Sportverletzungen am Knie sind eine häufige Ursache von Schmerzen. Das empfindliche Kniegelenk sollte dann geschont werden. In vielen Fällen gehen die Verletzungen tief ins Gewebe und nicht nur das Gelenk sondern der umliegende Bereich des Kniegelenks ist ebenfalls betroffen. Auch hier lassen sich die Schmerzen sehr gut alternativmedizinisch behandeln und vor allem auch unterstützen. Hier kommt wieder der ganzheitliche Ansatz zum tragen, denn vielfach entstehen Risse oder Narben rund um das Gelenk, Nerven werden beschädigt oder die Blutzirkulation wird in Mitleidenschaft gezogen.

Ursache für Knieschmerzen

Knieschmerzen Statisik

Knieschmerzen sind einer der häufigsten Krankheiten von Berufstätigen in Deutschland (in Prozent aus 2008) © Statista 2017

Das wiederum führt zu einer ähnlichen Problematik wie bei der Arthrose im Knie. Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt und tote Zellen können nicht mehr über die Lymphe abtransportiert werden. Auch das kann Knieschmerzen verursachen denn im hinteren Bereich des Knies, in der Kniekehle, liegen die Kniekehlenlymphknoten. Werden diese durch Verletzungen in Mitleidenschaft gezogen, kommt es zu Stauungen und Ergüssen im Knie. Bei einem ganzheitlichen Ansatz können – mittels Therapie und unterstützender Medikamente – zum einen die tiefliegenden Verletzungen im Gewebe geheilt, zum anderen auch die Lymphe beim Transport unterstützt werden.

Die Ursache für Knieschmerzen kann also völlig unterschiedlich sein, der Ansatz der Behandlung aber ein ähnlicher. Ziel ist es immer, die optimale Versorgung des gesamten Kniegelenks wieder herzustellen. Dabei stützt sich die Behandlung bei Knieschmerzen nicht auf einzelne Teile wie den Meniskus, die Knochen oder die Kniescheibe sondern sieht das Gelenk als ein Ganzes. Hierbei greifen verschiedene Zahnräder ineinander. Dazu gehören vor allem auch die Muskeln, die das Knie bewegen und stützen, die Gefäße, die es mit Blut versorgen, die Lymphknoten, die für den Abtransport zuständig sind sowie Menisken und die flüssigkeitsgefüllte Gelenkkapsel.

Knieschmerzen ganzheitlich betrachtet

Aus ganzheitlicher Sicht betrachtet haben die Knie in unserem Leben unterschiedliche Bedeutungen. Dazu gibt es verschiedene Sprüche und Weisheiten, die etwas mit dem Knie zu tun haben. Etwas zwingt uns in die Knie, wir brechen etwas übers Knie oder uns schlottern die Knie. All das kann uns Knieschmerzen verursachen. Für den ein oder anderen mag es weit hergeholt klingen, aber Erkrankungen im Knie haben oft auch etwas mit Flexibilität zu tun. Das rechte Knie kann daher ein Spiegel von sehr starren Ansichten und Lebensweisheiten sein, die wir uns zueigen gemacht haben. Das linke Knie hat vor allem damit zu tun, wie flexibel wir auf äußere Veränderungen reagieren. So kann die Ursache für Knieschmerzen auch manchmal schlicht in unserer Einstellung zu bestimmten Themen liegen – sowohl akut auftretend als auch chronisch. Denn vor allem wenn uns gewisse Themen nicht bewusst sind und schon lange begleiten, versuchen sie über den Körper Gehör zu finden und auf sich aufmerksam zu machen.

Wo auch immer die Ursachen von Knieschmerzen liegen, je ganzheitlicher der Ansatz ist desto eher und vor allem auch nachhaltiger können Schmerzen des Kniegelenks behandelt werden. In der akuten Behandlung und wenn die Symptome beim Sport oder durch eine Verletzung Knieschmerzen auftreten, sollten die ersten Maßnahmen folgendermaßen aussehen.

Erste Maßnahmen bei Knieschmerzen:

  1. Ruhig stellen
  2. Kühlen
  3. Druck ausüben
  4. Hochlagern

Durch diese einfachen Handlungen kann eine große Wirkung erzielt werden. Das ruhig stellen schont das Kniegelenk. Durch das Kühlen und Druck ausüben werden die Schmerzen in Schach gehalten. Das Hochlagern verhindert, dass das Blut in den Beinen versackt und die Lymphe wird beim Abtransport unterstützt.

Handelt es sich um eine andere Art von Knieschmerzen, die nicht durch Sport oder einen Unfall ausgelöst wurde, muss beim Arzt eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Dieser kann bei einer Untersuchung feststellen, an welcher Stelle des Knies die Schmerzen lokalisiert sind. Anhand der Symptome können einzelne Teile des Knies wie die Kniescheibe, der Meniskus oder das gesamte Kniegelenk ausgeschlossen werden. Liegt beispielsweise eine Rötung und Erwärmung den Schmerzen zu Grunde können die Ursachen der Knieschmerzen in einer Entzündung liegen, die mit entsprechenden Maßnahmen behandelt werden muss. Erst wenn eine eindeutige Diagnose gestellt worden ist, kann man die Ursachen behandeln und sich den Knieschmerzen aus ganzheitlicher Sicht nähern.

Bitte wählen Sie das soziale Netzwerk, mit dem Sie diese Seite teilen möchten:

12

Apr 2017

Welche Ursachen haben Ödeme und wie kann man sie behandeln?

Geschrieben von Heilpraktikerin Woscheck / in Aktuelles, Gesundheit, Wissen /

Welche Ursachen haben Ödeme und wie kann man sie behandeln?
5 (100%) 2 votes

Ein Ödem entsteht immer dort, wo sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System und ständig mit der Filtration und Resorption von Flüssigkeit beschäftigt. Dabei haben sowohl das Blut als auch die Lymphe und einen Anteil. Funktioniert die Resorption und Filtration aus irgendwelchen Gründen nicht mehr, staut sich an bestimmten Stellen im Körper Flüssigkeit welche dann als Ödem sichtbar wird. Gründe für ein Ödem können von harmlos bis schwerwiegend reichen. Geschwollene Beine und Füße im Sommer sind eher harmlos und können mit Bewegung, kaltem Wasser und Beine hochlegen in den Griff gebracht werden. Anders sieht es bei sehr umfangreichen Schwellungen aus, die durch Lebererkrankungen, Nierenversagen, Venenerkrankungen oder Herzschwäche hervorgerufen werden. Auch allergische Prozesse können ein Ödem verursachen.

Wie kann man ein Ödem erkennen?

Ödem am Fuss

Ödeme erkennen ist im Grunde nicht schwer, wenn man weiß, worauf man achten muss. Zum einen sind Ödeme an einer sichtbaren und schmerzlosen Schwellung erkennbar. Je nach Größe eines Ödem bleibt außerdem auf Druck eine sichtbare Delle zurück. Da auch im Körper – beispielsweise in der Lunge – Ödeme entstehen können, ist eine komplette Untersuchung und Ursachenforschung nötig. Bei einer Thrombose im Bein oder Becken beginnt das Ödem am Knöchel und steigt nach oben. Ein Ödem der Lymphe beginnt meist an beiden Armen und Beinen. Ein typisches Zeichen sind dabei die verdickten Zehen. Bei einem Ödem der Lunge husten die Patienten schaumige Flüssigkeit, die blutig sein kann. Ist die Ursache eines Ödems in den Nieren zu suchen, tauchen die Schwellungen unter den Augen und im Gesicht auf.

Wie verschwinden Ödeme?

Je nach Ursache verschwinden Ödeme erst wieder, wenn die Grunderkrankung behandelt wird. Lymphödeme können durch Lymphdrainage und Bewegung behandelt werden. Bei Herzschwäche kommen in der Regel Diuretika zum Einsatz. Ein Lungenödem muss intravenös behandelt werden und bei allergischen Reaktionen verschwinden die Ödeme nach der Gabe von Antihistaminika oder Cortison. Ödeme sind immer ein Symptom einer tiefer gehenden Erkrankung und können entsprechend nicht für sich alleine behandelt werden. Unterstützend gibt es allerdings eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Bei einer Behandlung mit Diuretika ist auf eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen und Mineralien zu achten.

Wie sieht die Behandlung eines Ödems in meiner Praxis aus?

Die ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele spielt in meiner Arbeit eine besondere Rolle. Mit verschiedenen Therapiemethoden kann ich Ihnen helfen Ihre Gesundheit zu stärken und in Ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden. Die Behandlung eines Ödems ist sehr unterschiedlich. Im Einzelfall würde ich besonders auf die Ursachen achten die zu dem Ödem geführt haben.

Bitte wählen Sie das soziale Netzwerk, mit dem Sie diese Seite teilen möchten:

26

Mrz 2017

Wie entsteht ein Hämatom und was kann man dagegen tun?

Geschrieben von Heilpraktikerin Woscheck / in Aktuelles, Gesundheit, Wissen / Noch keine Kommentare

Wie entsteht ein Hämatom und was kann man dagegen tun?
5 (100%) 3 votes

Sicher kennen Sie das auch: Kaum hat man einen Moment nicht aufgepasst, stößt man sich auch schon den Arm an der Tür oder rempelt mit dem Oberschenkel an eine Tischkante. Die Stelle schmerzt und kurz darauf zeigt sich ein unschöner Fleck, der sich rot, blau und lila verfärbt. Medizinisch wird das Geschehen als Hämatom bezeichnet. Bei einem Stoß oder Schlag werden kleine Blutgefäße im Körper verletzt und Blut tritt in das umliegende Gewebe aus. Die unsichtbare Austrittswunde wird vom Körper schnell wieder repariert, zurück bleibt eine kleine Pfütze aus Blut, die sich als blauer Fleck im Gewebe zeigt.

Was ist ein Hämatom?

Hämatom Heilpraktiker behandeln

Hämatom richtig behandeln

Ein Hämatom ist also das Überbleibsel einer Verletzung von Blutgefäßen. Dabei zeigt sich das Hämatom in den nächsten Tagen in den verschiedensten Farben. Ist das Hämatom rot ist es noch frisch, man sieht also deutlich Blut im Gewebe. Beginnt sich der Fleck blau zu verfärben liegt das daran, dass das Blut gerinnt. Nach der blauen Phase wird das Hämatom braun-schwarz, denn Enzyme machen sich nun daran, das Hämoglobin – also den roten Farbstoff im Blut – abzubauen. Diese enzymatische Reaktion verläuft in mehreren Phasen, die zu einer unterschiedlichen Färbung führen können – von dunkelgrün bis hin zu gelb-braun. Dieser Prozess dauert etwa 2-3 Wochen.

Ist ein Hämatom gefährlich?

Je nach Körperregion kann ein Hämatom gefährlich sein. Das gilt vor allem für innere Organe und ganz besonders das Gehirn – hier spricht man dann von einer Hirnblutung. Auch bei der Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Marcumar ist Vorsicht geboten. Damit wird es dem Körper erschwert, die kleine Wunde zu verschließen und es tritt mehr Blut aus. Je heftiger die Stoßverletzung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das folgende Hämatom gefährlich ist.
Der Entstehung eines Hämatoms kann man am besten entgegenwirken, indem man die verletzte Stelle 15-20 Minuten kühlt. Zwischen Haut und Kühlelement sollte sich immer ein Tuch befinden. Bei Schwangeren kommt es manchmal zu einem Hämatom in der Gebärmutter. Das Gewebe ist hier besonders gut durchblutet und oft reichen schon kleine Verletzungen, um ein Hämatom entstehen zu lassen.

Wie kann ein Heilpraktiker bei einem Hämatom helfen?

Meine Arbeit trägt zur Gesundung und dem allgemeinen Wohlergehen bei. Dabei spielt die ganzheitliche Betrachtung des Körpers und des Geistes, um Körper, Geist und Seele eine gleich große Rolle. Mit verschiedenen Therapiemethoden, kann ich Ihnen helfen eine Balance aufzubauen und Ihre Gesundheit zu stärken. Gerne unterstütze ich zur Linderung bei Hämatomen.

Bitte wählen Sie das soziale Netzwerk, mit dem Sie diese Seite teilen möchten: